Anmeldungen an der Gesamtschule Velbert zum Schuljahr 2012/13

Mittwoch, 11. Januar 2012 13:01

Anmeldetermine für die Jahrgangsstufen 5 und 11:

Montag,

Dienstag,

Mittwoch,

Donnerstag,

13.02.2012

14.02.2012

15.02.2012

16.02.2012

9.00 – 12.00

-

-

-

14.00 – 17.00 Uhr

14.00 – 17.00 Uhr

14.00 – 17.00 Uhr

14.00 – 17.00 Uhr

http://www.gesamtschulevelbert.de/

http://www.gesamtschulevelbert.de/informationen-und-service/fuer-grundschuleltern.html

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Ministerin Löhrmann: Wir passen die Erlass­lage den kommunalen Bedürfnissen an / Vorgezogenes Anmeldeverfahren für die Sekundarstufe I

Sonntag, 8. Januar 2012 20:09

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Mehr Spielraum für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen: Für die Sekundarstufe I ist ab sofort wieder ein vorgezogenes Anmeldeverfahren für einzelne Schulformen möglich. Wenn an Schulen mehr Anmeldungen von Schülerinnen und Schülern zu erwarten sind, als Plätze zur Verfügung stehen, können die Anmeldeverfahren an diesen Schulen vorgezogen werden. Schulministerin Sylvia Löhrmann: “Bei Schulen, die besonders nachgefragt werden, gibt es häufig einen regelrechten Wettlauf um einen Platz. Schülerinnen und Schüler, die an diesen Schulen aus Kapazitätsgründen abgelehnt werden, geraten bei der Suche nach einer anderen Schule unnötig in Zeitdruck. Durch die Änderung nehmen wir ihnen diesen Druck. Wir passen die Erlasslage den Bedürfnissen vor Ort an, indem wir das Anmeldeverfahren – wo gewünscht und erforderlich – entzerren.”

Flächendeckend haben sich in Nordrhein-Westfalen in der Vergangenheit immer wieder sehr viele Kommunen die Möglichkeit gewünscht, vorgezogene Anmeldeverfahren durchführen zu können. Vor allem an den Gesamtschulen gibt es häufig mehr Anmeldungen als Plätze. “Wenn ein Ansturm absehbar ist, wollen die Kommunen auch frühzeitig handlungsfähig sein. Dieser Wunsch nach mehr Handlungsspielraum für die Steuerung der Anmeldeverfahren ist nachvollziehbar. Mit der Neuregelung kommen wir diesem Bedürfnis der Kommunen entgegen”, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann heute in Düsseldorf.

Die Änderung wird in der Ausgabe November 2011 des Amtsblatts des Ministeriums für Schule und Weiterbildung “Schule NRW” veröffentlicht.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

http://www.nrw.de/landesregierung/vorgezogenes-anmeldeverfahren-fuer-die-sekundarstufe-i-11844/

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Hohe Hürden

Samstag, 26. November 2011 15:19

Lokalkompass vom 26.11.2011

Bei einer Sekundarschule handelt es sich um eine Schulform, die sich nur aus der Sekundarstufe eins, also den Klassen fünf bis zehn, zusammensetzt, in diesen aber alle Lernniveaus, das heißt Hauptschul- und Realschul- sowie Gymnasialniveau, bedient werden.
So würde die Schule de facto alle Anforderungen einer Gesamtschule erfüllen, abgesehen von der Oberstufe, die der Hauptgrund für das Scheitern des Gesamtschulprojektes am Standort der Hardenbergschule in Neviges vor einem Jahr war.
So verwundert es nicht, dass nicht nur Stadt und Schulleitung an der regen Diskussion rund um die Hauptschule teilnehmen. Auch die Velberter Bürgerinitiative für eine zweite Gesamtschule sieht ihre Interessen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. „Dass die Hardenbergschule keine Gesamtschule geworden ist, war für die Initiative ein Rückschlag”, räumt Matthias Gohr von der Initiative ein. „Eine Sekundarschule deckt aber ähnliche Elterninteressen, die wir vertreten, ab”, so Gohr.
Die Umwandlung zur Sekundarschule ist aber noch lange nicht in trockenen Tüchern. So müssen hohe Hürden genommen werden, um das Projekt zu realisieren. „Die Schule muss gewährleisten, dass die Lernstandards sowohl das Hauptschul-, Realschul- als auch Gymnasialniveau erfüllen”, weiß Hans-Joachim Blißenbach, Pressesprecher der Stadt Velbert. Noch viel wichtiger ist aber eine weitere Voraussetzung. „Um eine Sekundarschule gründen zu können, bedarf es nicht nur der Umwandlung einer Hauptschule, sondern zusätzlich der Auflösung einer Realschule, die dann in der neu gegründeten Sekundarschule aufgeht. Darüber hinaus müssen sich in einer Umfrage mindestens 75 Eltern jedes Jahrgangs der Velberter Grundschulen bereit erklären, ihr Kind auf der neuen Sekundarschule anzumelden”, gibt Blißenbach zu bedenken. Gerade diese beiden Voraussetzungen erschweren die Realisierung des Projekts massiv.
Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Schulleitung der Hardenbergschule es schafft, eine Realschule und die Eltern der Grundschüler, wie auch die Stadt Velbert von ihrem Projekt zu überzeugen. Bis dahin bleibt die Zukunft ungewiss. Die Motivation der Beteiligten ist aber ungebrochen. „Wir nehmen auch für das nächste Schuljahr wie gehabt neue Schüler auf”, sagt der kommissarische Leiter der Schule Joachim Kohlhage kämpferisch.

http://www.lokalkompass.de/velbert/politik/hohe-huerden-d112347.html

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Schule kämpft ums Überleben

Mittwoch, 12. Oktober 2011 6:56

Von Thomas Reuter, WZ vom 6.10.2011

mit einem Kommentar von Thomas Reuter

Die Hardenbergschule wehrt sich gegen ihre von der Verwaltung vorgeschlagene Auflösung.

Bildungspolitik

Großbild Simone Bahrmann Die Verwaltung stellt nicht nur die Hardenbergschule, sondern generell den Schulstandort am Waldschlösschen in Frage.

Neviges. Joachim Kohlhage ist sauer. Der kommissarische Leiter der Hardenbergschule ist verärgert über die Informationspolitik im Rathaus.

Erst am vergangenen Freitag, kurz vor dem langen Wochenende, haben er und seine Kollegen erfahren, dass die Stadt der Politik vorschlagen wird, die Nevigeser Hauptschule ab dem kommenden Sommer sukzessive auslaufen zu lassen .

„Wir haben Infos, dass die Pläne schon vor der Sommerpause klar waren. Warum gibt man uns dann nicht früher Bescheid?“

Joachim Kohlhage, kommissarischer Leiter der Hardenbergschule

„Diese Kurzfristigkeit erbost uns am meisten“, sagt Kohlhage. Die Schulleitung habe so kaum Zeit, zu reagieren. Getan hat sie es dann doch. Gestern hat sie die Fraktionen des Rates für heute Nachmittag zu einem Gespräch in die Schule eingeladen.

Am Montag tagt der Bezirksausschuss, am Dienstag der Schulausschuss, eine Woche später soll der Rat die Schließung beschließen. „Wir haben Infos, dass die Pläne schon vor der Sommerpause klar waren. Warum gibt man uns dann nicht früher Bescheid?“, fragt Kohlhage.

Lehrer-Kollegium schlägt Gründung einer Sekundarschule vor

Dass die Hauptschule aufgegeben werden soll, betont Kohlhage, sei „ja nicht wirklich eine Überraschung“. Ihm und den Kollegen sei schließlich seit langem klar, dass die Schulform Hauptschule keine Zukunft mehr hat.

Auch vor diesem Hintergrund habe sich das Kollegium 2010 für den Wandel zur Gesamtschule ausgesprochen. Dieser Entwicklung hat die Politik nach zu wenig Anmeldungen und zu hohen Hürden seitens der Bezirksregierung einen Riegel vorgeschoben.

Nun aber die Schule auslaufen zu lassen, sei der falsche Weg. „Wenn die Hardenbergschule als Schulstandort aufgegeben werden sollte, wäre das eine Schande“, sagt Kohlhage. Das Kollegium schlage daher die Gründung einer Sekundarschule vor.

„Das wäre eine Schule mit Sekundarstufe I, die die Schüler auf den Beruf vorbereitet. Mit einer Hauptschule weniger würde so etwas in Velbert fehlen“, so Kohlhage. Denn: „Nicht alle können Architekten und Ärzte werden.“

Die Linke hat bereits ihre Unterstützung zugesagt

Unterstützung findet diese Position bereits bei der Fraktion Die Linke. Die hat für den Schulausschuss beantragt, „Gelände und Gebäude der Hardenbergschule für die weitere Schulentwicklungsplanung vor- und instandgehalten werden“. Auch solle die Verwaltung prüfen, ob die Einrichtung einer Sekundarschule an dieser Stelle möglich ist.

Die zuständigen Gremien sollten so rechtzeitig informiert werden, dass über die Einrichtung einer Sekundarschule zum neuen Schuljahr entschieden werden könne. Der Standort Waldschlösschen sei ideal für diese neue Schulform, so Ratsherr Michael Alfermann.

http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/velbert/schule-kaempft-ums-ueberleben-1.785232

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Hardenbergschule soll aufgelöst werden

Mittwoch, 12. Oktober 2011 6:40

Von Thomas Reuter WZ vom 5.10.2011

Ab dem kommenden Schuljahr sollen keine Schüler mehr aufgenommen werden.

Neviges. So schnell kann’s gehen: Es ist kein Jahr her, da wurde die Hardenbergschule als Standort für die zweite kommunale Gesamtschule favorisiert. In der Folge hatte sich das Kollegium der Nevigeser Hauptschule dafür ausgesprochen, eine Gesamtschule werden zu wollen.

Der Rest ist bekannt: Die Anmeldezahlen reichten nicht aus, um diese Schule zu etablieren. Von einer weitergehenden Elternbefragung sah eine Mehrheit des Rates ab. Nun steht die Hardenbergschule wieder auf der Tagesordnung. Sie soll aufgelöst werden.

Am Montag soll der Bezirksausschuss das Thema (16 Uhr, Feuerwache) behandeln. Schon am 18. Oktober soll der Rat entscheiden. In der Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung soll ab dem kommenden Schuljahr 2012/2013 die Schule nach und nach auslaufen. Zum Schuljahresbeginn 2014/2015 würde sie dann endgültig aufgelöst.

Die Stadt verweist auf die Folgen des demografischen Wandels. Stadtweit rechnet sie nur noch mit insgesamt zwei Eingangsklassen für die Schulform Hauptschule. Künftig wäre dann die Martin-Luther-King-Schule die einzige Hauptschule in Velbert. Den Schülern sei der Weg dorthin zuzumuten.

Martin-Luther-King-Schule wird einziger Hauptschulstandort

Folgt die Politik den Vorschlägen der Schulverwaltung, beginnt im Sommer 2012 die Selbstauflösung, werden keine neuen Schüler mehr aufgenommen. Ab Sommer 2014 wäre dann kein ordnungsgemäßer Unterrichtsbetrieb an der Hardenbergschule mehr möglich.

Laut Planung sind an der Martin-Luther-King-Schule rund 250, in Neviges etwa 190 Schüler. „Die räumlichen Kapazitäten dafür reichen an der Martin-Luther-King-Schule aus“, stellt die Stadt fest.

http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/velbert/hardenbergschule-soll-aufgeloest-werden-1.784452

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PM: FDP Velbert

Mittwoch, 22. Juni 2011 6:04

FDP Velbert wird sich weiter für den Elternwillen einsetzen

Durch den demographischen Wandel und den veränderten Elternwillen unterscheiden sich die Rahmenbedingungen für das weiterführende Schulwesen regional immer stärker. Die FDP möchte daher, dass das differenzierte, begabungsgerechte Bildungssystem weiterentwickelt wird. Die FDP steht für eine erweiterte Entscheidungsfreiheit vor Ort und für neue Möglichkeiten, eine für die örtlichen Gegebenheiten und Wünsche passgenaue Schulstruktur zu entwickeln.

Obwohl die FDP in den letzten Jahren das dreigliedrige Schulsystem unterstützt hat, haben wir in unserem politischen Handeln immer den Elternwillen respektiert und einzelne Gründungen von Gesamtschulen mitgetragen. Da der Elternwille sich in den letzten Jahren sowohl hinsichtlich der Gymnasien als auch hinsichtlich der Gesamtschule sehr klar etabliert hat, unterstützen wir auch die Gründung einer weiteren städtischen Gesamtschule. Hierbei war und ist es uns allerdings wichtig, dass keine bestehenden Gymnasien umgewandelt werden, da sich viele Eltern für diese Schulform entscheiden.” So der Fraktionsvorsitzende der FDP Julius von Felbert in seiner Rede zum Haushalt am 30.11.2010.

Die FDP Velbert bedauert daher, dass sich in der letzten Ratssitzung keine Mehrheit für die Durchführung einer Elternbefragung zur Feststellung des Elternwillen gefunden hat. Seit Anbeginn der jüngsten Diskussion über die Errichtung einer 2. Städtischen Gesamtschule hat sich die FDP Velbert für den Elternwillen stark gemacht und sich dafür eingesetzt, dass möglichst alle Eltern ihr Kind bei der Schulform anmelden können, welche sie für die Richtige halten.

Hierzu hat der stellvertretende Ortsvorsitzende Thorsten Hilgers immer wieder betont: “Wir sind weder dogmatisch für noch dogmatisch gegen eine weitere Gesamtschule. Aber wir sind dafür, dass der Elternwille zur Geltung kommt“.

Für eine Elternbefragung zur Ermittlung des Elternwillens lässt sich im Rat der Stadt Velbert derzeit keine Mehrheit finden. Die FDP-Velbert respektiert diese demokratische und nur mit einer sehr dünnen Mehrheit gefasste Entscheidung.

Der Hintergrund für diese Entscheidung liegt offensichtlich in der Ankündigung der Bezirksregierung, das Ergebnis der Elternbefragung ernst zu nehmen und die Stadt Velbert ggf. anzuweisen, eine weitere Gesamtschule zu gründen, um den eventuell erkennbaren Bedarf zu decken. Hier herrschen bei vielen im Rat sicherlich altbekannte Ressentiments gegen diese Schulform.

Die FDP Velbert nimmt dieses Ergebnis des Rats demokratisch zur Kenntnis und wird sich aber weiterhin dafür einsetzen, dass alle Eltern die Möglichkeit erhalten, ihr Kind an der Schulform beschulen zu lassen, die sie für sich und ihr Kind als die Richtige ansehen.

Thorsten Hilgers
(Stellv. Ortsvorsitzender)

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Für die Kinder gekämpft

Donnerstag, 16. Juni 2011 9:57

 

WAZ, Velbert, 15.06.2011, Ulrich Braun

 

 

Neviges. Es klingt fast ein wenig nach Resignation: „Ich habe für die Kinder und den Standort gekämpft.“ Sagt Brigitte Preuß. Die Leiterin der Hardenberg-Hauptschule gibt sich keinen Illusionen mehr hin. Bis zum Schuljahr 2013/2014 werden die Schülerzahlen für den Erhalt der Schule Am Waldschlößchen wohl noch langen. „Aber dann wird es eng“, sagt die Leiterin voraus. Ein Auslaufen der Schule sei für den Standort Neviges generell schlecht. Ein ganzer Stadtbezirk ohne weiterführende Schule (sieht man einmal von der Heinrich-Kölver-Realschule in Tönisheide ab)? Für Brigitte Preuß kaum vorstellbar. „Das wäre ganz, ganz schade.“ Dabei sei das Gelände für eine Schule in Neviges geradezu ideal. „Und wir haben hier viel Tolles gemacht“, meint Brigitte Preuß rückblickend.

Nach der kommunalen Neugliederung 1975 wurden die Gebäude oberhalb des Panoramabades (das nur kurz zuvor fertiggestellt wurde) gebaut. Dreizügig legten die Planer die Schule damals an. Dreizügig ist sie auch heute noch. In den Klassen acht und neun. Doch in der sechsten Klasse ist sie nur noch zweizügig und in der Eingangsklasse fünf schließlich einzügig. Vor elf Jahren, als die Düsseldorferin die Leitung der Hauptschule in Neviges übernahm, habe diese noch gut 400 Schüler gehabt. Heute sind es 310. Vor allem in den vergangenen drei Jahren ist die Schülerzahl extrem runtergegangen. Für das kommende Schuljahr aber wird es wohl noch einmal „langen“, meint die Pädagogin. „Aber dann geht es extrem runter.“

Immer weniger Schüler

Bereits seit 20 Jahren kämpfe sie für den Erhalt von Hauptschulen. Vor Neviges war sie in Duisburg. Aber wo könne diese Schülerklientel denn hingehen? Brigitte Preuß prognostiziert auch für Velbert-Mitte bald das Hauptschul-Aus. Vielleicht werde das einmal erkannt, wenn auch der Realschule die Schülerzahlen wegbrechen würden. Denn: „die Schülerzahlen nehmen ab“, sagt Preuß – ohne über hellseherische Fähigkeiten verfügen zu müssen.

Dabei hätte alles anders kommen können. Mit einer zweiten Gesamtschule – wie sie am Waldschlößchen noch bis vor kurzem angedacht war. Mit einer Oberstufe – „in greifbarer Nähe“. So hatte es sich jedenfalls die Schulgemeinde vorgestellt. Doch in der Politik fand sich dafür keine Mehrheit. Auch die geforderte Elternbefragung wurde abgelehnt. Eine Mitschuld an der gegenwärtigen Schulentwicklung sieht die Leiterin auch in Düsseldorf. „Die Landespolitiker hätten schon lange handeln müssen.“ Wobei sie die vorherige Regierung ausdrücklich mit einbezieht.

Für das Schuljahr 2011/2012 sagt Brigitte Preuß noch einmal die erforderliche Zahl von 30 Schülern voraus. (Wobei sie diese gerne in zwei Klassen unterbringen würde.) „Aber danach geht es erheblich runter.“

http://www.derwesten.de/staedte/velbert/Fuer-die-Kinder-gekaempft-id4768371.html

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Noch viele Hausaufgaben in der Schulpolitik

Donnerstag, 2. Juni 2011 8:21

Velbert, 01.06.2011, Klaus Kahle
Foto: H.W. Rieck

Velbert. Elternbefragung zur zweiten Gesamtschule abgelehnt. WAZ-Gespräch mit Ralf Wilke (SPD) und Torsten Cleve (CDU).

Mit knapper Mehrheit hat der Ausschuss für Schule und Bildung eine Elternbefragung abgelehnt, mit der der Bedarf für eine weitere kommunale Gesamtschule ausgelotet werden sollte (WAZ berichtete). Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte hierzu im Vorfeld klargestellt: Würde die „Interessenbekundung“ 112 potenzielle Schüler über die vorhandene 174-fache Kapazität der Gesamtschule Poststraße hinaus ergeben, würde sie auf Umsetzung des Elternwillens bestehen. Über die aktuelle Gefechtslage sprach WAZ-Redakteur Klaus Kahle mit dem Vorsitzenden des Fachausschusses, Ralf Wilke (SPD), und seinem Stellvertreter, Torsten Cleve (CDU).

Ist die Planung für die zweite städtische Gesamtschule jetzt ad acta oder lediglich auf Eis gelegt?

Cleve: Ich hoffe, dass das nach der Ratssitzung ad acta gelegt ist und dass für die Zukunft bessere und intelligentere Ideen für die Umgestaltung der Schullandschaft gefunden werden.

Wilke: Eher auf Eis, allerdings wohl für einige Zeit. Ich halte die Idee der Gesamtschule schon für gut und möchte sie deshalb nicht auf Dauer ausschließen.

Gibt es – zumal angesichts der im Primarbereich bereits deutlich abnehmenden Schülerzahlen – überhaupt genügend Potenzial, um eine vierzügige Gesamtschule gründen und ihren Betrieb auf Dauer auch sicherstellen zu können?

Cleve: Das Potenzial ist schon jetzt nicht da, wie die letzten Anmeldezahlen gezeigt haben. Die demografische Entwicklung wird dazu führen, dass der Bedarf an Gesamtschulplätzen weiter sinkt.

Wilke: Das Potenzial ist vorhanden. Das hätte eine Elternbefragung gezeigt. Die Anmeldezahlen an der Poststraße waren über Jahre immer hoch, und die letzten sind meines Erachtens eher eine Ausnahme. Bei weiter sinkenden Zahlen von Schülern würde eine weitere Gesamtschule jedoch ganz klar zu Lasten anderer Schulformen gehen.

Glauben Sie, dass sich das Land bzw. die Bezirksregierung noch bewegt und sich dadurch neue Spielräume und Optionen ergeben?

Cleve: Es gibt mit Sicherheit nicht genügend große Spielräume, die unsere Probleme lösen helfen könnten.

Wilke: Das sehe ich genau so. Aber für den Wunsch nach längerem gemeinsamen Lernen gibt es ja auch den deutlich flexibleren Ansatz der Gemeinschaftsschule.

Welche Perspektive sehen Sie für die Hardenbergschule und diesen Nevigeser Schulstandort?

Cleve: Politik und Schulen müssen Hand in Hand vorgehen. Möglicherweise bietet da die Gemeinschaftsschule eine Perspektive. Das muss allerdings noch ausführlich diskutiert werden.

Wilke: Diese Möglichkeit sehe ich auch. Das kann man also nur ausdrücklich unterstützen. Aber ich weiß auch, dass die Zeit drängt. Für das Schuljahr 2012/2013 müsste ein entsprechender Antrag vor Ort zügig erarbeitet und von der Stadt bei der Bezirksregierung bis zum November eingereicht werden.

Und was sagen Sie den Eltern, die ihr Kind gerne an der Gesamtschule Poststraße anmelden würden, aus Platzmangel aber abblitzen und keine echte Alternative haben?

Cleve: Die Erfahrung zeigt, dass Abgewiesene im Nachhinein auch an Haupt- und Realschulen zufrieden waren und dass viele – aufgrund der Durchlässigkeit – letztlich auch in die Sekundarstufe II gekommen sind und ihren Abschluss gemacht haben.

Wilke: Daran wird klar, dass der Elternwille in Velbert leider nicht immer berücksichtigt wird. Ich hoffe, dass sich das in Zukunft deutlich ändert.

http://www.derwesten.de/staedte/velbert/Noch-viele-Hausaufgaben-in-der-Schulpolitik-id4718903.html

Zweiter Versuch

Grüne stellen Antrag im Rat

Im Schulausschuss ist die Elternbefragung mit sieben zu acht Stimmen gescheitert. Mit Nein stimmten in der Sondersitzung laut Protokoll CDU, UVB, Velbert anders und SLB, dafür votierten SPD, Grüne, FDP und Linke. Aber die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen lässt nicht locker: Sie stellt in der nächsten Ratssitzung am 7. Juni den Antrag, „eine Elternbefragung zur Bedarfsfeststellung für eine zweite städtische Gesamtschule durchzuführen“. Die Entscheidung sei eine Grundsatzentscheidung, heißt es in der Begründung, deshalb müsse abschließend darüber der Rat befinden.

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Vorerst keine zweite Gesamtschule

Freitag, 27. Mai 2011 15:04

WZ, vom 27.05.2011 Von Reinhard Lüdeke

mit einem Kommentar von Thomas Reuter

Ohne Elternbefragung ist das Thema zunächst vom Tisch.

Velbert. Auf absehbare Zeit wird es in Velbert keine zweite städtische Gesamtschule geben. Mit knapper Mehrheit hat der Schulausschuss eine Elternbefragung, die den Bedarf für eine Gesamtschule ausloten sollte, abgelehnt (die WZ berichtete). Hätten sich dabei zusätzlich zu den 168 Anmeldungen für die bestehende Gesamtschule mindestens weitere 112 Schüler für eine zweite Schule gefunden, wäre die Stadt zu deren Einrichtung verpflichtet gewesen.

Bezirksregierung machte erneut klar: Standort wäre Neviges/Tönisheide

Obligatorisch war vor der Befragung auch die Festlegung des Standorts. Da kommt nach Ansicht der Bezirksregierung nur die Hardenbergschule mit einer Oberstufendependance in den Räumen der Tönisheider Realschule infrage, wie in einen erst kurz vor der Sitzung eingetroffenen Schreiben aus Düsseldorf nochmals betont wurde.

Außerdem machte die Bezirksregierung deutlich, dass der Stadt eine Diskussion über Schulschließungen kaum erspart bleiben werde: Für sie stellt sich noch vor der Entscheidung über eine zweite Gesamtschule die Frage, wie Velbert auf den Rückgang der Schülerzahlen zu reagieren gedenkt. Derzeit halten die Velberter Schulen Platz für 28 Züge in der Sekundarstufe I vor, haben aber nur Schüler für 24 Züge – bei absehbar nur noch 20 Zügen in einigen Jahren.

Knappe Mehrheit sieht wie die CDU zurzeit keinen Bedarf

Vor diesem Hintergrund diskutierte das Gremium über die Elternbefragung. Diese werde durch die Anmeldezahlen zum kommenden Schuljahr überflüssig, meinte Torsten Cleve (CDU). Zwar gab es 73 Kinder, die nicht an der Gesamtschule angenommen werden konnten. Diese Zahl liege aber deutlich unter den mindestens 112 erforderlichen Anmeldungen. Angesichts der demografischen Entwicklung werde der Bedarf in den kommenden Jahren eher noch geringer. Dieser Auffassung schlossen sich UVB, SLB und Velbert anders an.

Dagegen wollten Vertreter unter anderem von SPD und Grünen auch die Eltern der künftigen Jahrgänge weiterführender Schulen berücksichtigt sehen, scheiterten aber letztlich knapp mit sieben zu acht Stimmen. Daran änderte auch der Antrag der SPD nichts, zusätzlich die Option einer Gemeinschaftsschule als Variante zur Gesamtschule in die Elternbefragung einzubeziehen.

Enttäuscht und verärgert äußerte sich die Initiative für eine zweite Gesamtschule über die Ablehnung der Elternbefragung.

http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/velbert/vorerst-keine-zweite-gesamtschule-1.669872

Kommentar: Der Bedarf bleibt ungeklärt

Von Thomas Reuter

Eine neue Gesamtschule muss vierzügig sein. Und gemäß dieser Vorgabe ist der Bedarf für das neue Schuljahr nicht vorhanden. Ob das aber auch für die Folgejahre gilt? Hätte eine Elternbefragung da Klarheit liefern können? Auf den ersten Blick: Ja, zumindest einen Trend. Auf den zweiten Blick: Nun, ja . . . Eine mögliche Anmeldung in Erwägung zu ziehen, muss diesen konkreten Schritt ein Jahr später nicht zwangsläufig nach sich ziehen. Somit wäre auch nach einer Elternbefragung kein verlässiger Bedarf nachgewiesen. Die Situation bleibt also verfahren – denn zu wenig Gesamtschulplätze hat Velbert sehr wohl. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/velbert/der-bedarf-bleibt-ungeklaert-1.669871

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Elternwille nicht erwünscht!

Donnerstag, 26. Mai 2011 17:47

2011-05-26

 

 

In der Schulausschusssitzung am 25.05.11 fand sich keine Mehrheit für die Durchführung einer Elternbefragung hinsichtlich einer zweiten städtischen Gesamtschule.

Die Elternbefragung war und ist landesweit immer ein gängiges Mittel gewesen, um den Elternwillen bzgl. des weiteren Schulweges der Sprößlinge zu ermitteln.

Offensichtlich scheuen, ja fürchten, die Ablehner von CDU, UVB, SLB und Velbert Anders das Ergebnis einer solchen Befragung. Anders ist ein solches Verhalten seitens dieser Fraktionen nicht zu erklären.

Noch Anfang dieses Jahres hatten sich alle Fraktionen auf den Vorschlag der Verwaltung – mit Fahrplan – eingelassen. Das Ergebnis dieses “Fahrplans” war bei Anmeldezahlen (wahrscheinlich auch dem geänderten Anmeldeverfahren geschuldet) unter 100 eine Elternbefragung durchzuführen.

Jetzt aber ein Salto rückwärts mit äußerst fadenscheinigen “Begründungen”.

http://www.gruene-velbert.de/

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